Sie haben einen Trauerfall in der Familie?

Copyright Irene Konrad, Pfarrbriefservice

 

Bei Beerdigungen hilft Ihnen in erster Linie das Bestattungsunternehmen weiter.
In der Regel nimmt das Bestattungsunternehmen auch den Kontakt zum Pfarrer/ zur Pfarrerin auf.
Wenn Sie selbst Kontakt aufnehmen möchten, finden Sie hier die Kontaktdaten zum Pfarrer/ zur Pfarrerin.

Nachfolgend finden Sie Informationen zur kirchlichen Begleitung bei Abschied, Beerdigung und Trauer.

Wenn ein Familienangehöriger sterbenskrank ist

Pfarrer und Pfarrerinnen begleiten Sie und Ihre Angehörigen auf diesem schweren Weg.
Wir kommen zu Ihnen nach Hause oder ins Krankenhaus zu Besuch.
Im Krankenhaus sind auch die Krankenhauspfarrer/-innen für Sie da.
Wir sind bereit zum Gespräch, auch über "die letzten Dinge" des Lebens, über alles, was Ihnen auf dem Herzen liegt und durch den Kopf geht.
Wir singen gemeinsam mit Ihnen, sprechen einen Psalm, ein Vaterunser oder einen Segen.
Gerne feiern wir auch mit Ihnen gemeinsam ein Abendmahl.
Bitte rufen Sie Ihren Pfarrer oder Pfarrerin an, sprechen Sie ggf. auf den Anrufbeantworter, wir melden uns baldmöglichst zurück.

Wenn ein Familienangehöriger gestorben ist

Aussegnungsfeier

Die Pfarrerinnen und Pfarrer sind darauf vorbereitet, zu einer kleinen Aussegnungsfeier ins Haus zu kommen, bevor das Bestattungsinstitut den Verstorbenen zur Bestattung abholt. So können Sie gemeinsam in der Familie Abschied nehmen.

Bestattung

Oft hat der/die Verstorbene festgelegt, wie er/sie bestattet werden will. Ansonsten entscheiden Sie als Familie, ob es eine Erdbestattung oder eine Feuerbestattung geben soll.
Sie gehen zu einem Bestattungsinstitut Ihrer Wahl, legen dort alles fest und bestellen die Bestattung.
Das Bestattungsinstitut wendet sich dann an den zuständigen Pfarrer oder Pfarrerin, um den Termin abzusprechen.
Das müssen Sie in der Regel nicht selbst übernehmen.
Gerne können Sie schon im Vorfeld mit allen religiösen und anderen Fragen zur Art der Bestattung zu den Pfarrer/-innen kommen. Wir beraten Sie und geben Ihnen seelsorgerlichen Beistand.

Vorbereitung der Bestattung: Das Trauergepräch

Wenn der Termin mit dem Bestattungsinstitut festgelegt ist, kommt der Pfarrer oder die Pfarrerin auf Sie zu und vereinbart mit Ihnen einen kurzfristigen Gesprächstermin, bei Ihnen zu Hause oder im Pfarramt.
Im Gespräch haben wir Zeit, über den Verstorbenen und sein Leben zu erzählen, über Ihre Gefühle und Trauer zu sprechen, aber auch alle Ihre Fragen und Wünsche für die Feier zu besprechen. 
Oft wird als Bibelwort der Konfirmationsspruch oder der Trauspruch des Verstorbenen gewählt - sofern es das gibt -, oder ein anderes Bibelwort, das den Verstorbenen begleitet hat. Immer wieder sucht auch die Pfarrerin oder der Pfarrer nach einem passenden Wort.
Gemeinsam werden zwei bis drei Lieder ausgewählt.

Die kirchliche Bestattungsfeier

Ein Gottesdienst zur Bestattung kann immer stattfinden, unabhängig davon, welche Art der Bestattung Sie wählen.
In der Regel wird er bei Bestattungen in der Kapelle auf dem Friedhof in Waiblingen begangen.
Bei einer Erdbestattung wird zuerst die gottesdienstliche Feier gehalten, anschließend die Erdbestattung begleitet.
Bei einer Feuerbestattung kann die gottesdienstliche Feier vor der Kremation begangen werden; bei der späteren Urnenbeisetzung sind die Pfarrer/innen bereit, noch einmal mitzukommen und eine kurze letzte Aussegnung zu halten.
Es kann aber auch eine gottesdienstliche Feier mit der Urne und direkt anschließender Urnenbeisetzung stattfinden.
Auch der Beisetzung auf dem anonymen Gräberfeld oder einer Baumbestattung kann eine gottesdienstliche Feier zugeordnet werden.

Trauerbegleitung

Die Pfarrer/-innen begleiten Sie auf Ihren Wunsch auch nach der Bestattung im Trauerprozess oder helfen Ihnen weiter eine geeignete Begleitung zu finden.