Konfirmation

 

Die Konfirmationsfeier ist das persönliche Fest eines jungen Menschen. Sie ist ein großes Fest der Kirchengemeinde, der Familie und des meist 14-jährigen Teenagers. Mit der Konfirmation wird eine lange Tradition gepflegt, es gibt sie seit 1723 in Württemberg. Schon die Großeltern und die Eltern wurden als Jugendliche eingesegnet und bewahren Bilder davon und den Konfirmationsspruch auf. Und dann steht das eigene Kind vor dem Konfirmandenunterricht und vor der Konfirmation.

Wie geht die Anmeldung zur Konfirmation?

Im Frühjahr (meist im März) kommt eine Einladung an Eltern und an die betreffenden Jugendlichen (die zu der Zeit in der Regel die 7. Klasse besuchen) zum Informations- und Anmeldeabend ins Haus.
Beim Anmeldeabend erfährt man, wie Konfirmandenunterricht geht, was alles dazugehört usw. Das Anmeldeformular zur Konfirmation muss von den Eltern unterschrieben werden und kann an dem Abend abgeben werden.
Auf den Anmeldeabend wird auch im Gemeindebrief und in der örtlichen Zeitung hingewiesen. Sollten Sie keine Einladung erhalten, wenden Sie sich bitte an das zuständige Pfarramt.

Bedeutung der Taufe für die Konfirmation

Die Taufe ist keine Voraussetzung für die Teilnahme am Konfirmandenunterricht. Irgendwann während des Konfi-Jahres, z.B. nach einem Konfi-Tag zur „Taufe" oder an der Konfirmation selbst wird die Taufe vollzogen. „Konfirmation“ bedeutet im Grunde „Bekräftigung der Taufe“. Haben bei der Kindertaufe die Eltern stellvertretend die Taufe für das Kind begehrt und bei der Taufe „Ja“ gesagt, bestätigt der junge Mensch bei der Konfirmation das Geschenk der Taufe und sagt ein eigenes „Ja“. Wer als Konfirmand getauft wird, sagt ja selbst sein „Ja“. Streng genommen bräuchte sie oder er dann keine Konfirmation mehr. Aber natürlich feiern alle mit ihrer Gruppe Konfirmation.

Was passiert während der Konfirmandenzeit und bei der Konfirmation?

Quelle: Factum, ADP

Wenn wir im Konfi-Unterricht die biblische Botschaft bedenken, haben wir immer auch die Lebenswelt der Jugendlichen im Blick. Erfahrungen werden ins Gespräch gebracht. Die Gruppe überlegt gemeinsam, was für den Glauben wichtig ist. 
Die Jugendlichen lernen die Gemeinde kennen, besuchen Gottesdienste, machen ein kleines Praktikum und üben praktisch ein, wie man sich in die Gemeinde und in die Gesellschaft einbringen kann. Denn als Konfirmierte können sie schon Verantwortung übernehmen, zum Beispiel das Patenamt übernehmen oder in die Jugendarbeit einsteigen.
Höhepunkte sind das große Konfi-Camp, ein gemeinsames Konfi-Wochenende und Konfi-Tage.

Am Ende steht die Konfirmation mit der feierlichen Segnung der Konfirmandinnen und Konfirmanden und der Überreichung des Konfirmationsspruches.